Pilzberatung in Katzhütte
Claudia Hämmerling, Pilzsachverständige
Schwarzburger Stra. 22a
98746 Katzhütte
Tel.: 0176 32249902
Mail:
Foto: Claudia Hämmerling entdeckt bei einer Pilzwanderung einen Schwefelporling.
Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gibt es 5 geprüfte Pilzsachverständige - in Katzhütte, Remda, Saalfeld, Groschwitz und Reschwitz. Pilzberatung ist ein Ehrenamt, nehmen Sie also bitte telefonisch Kontakt auf, damit Sie auch einen Pilzberater antreffen. Die Kontaktdaten können der Internetseite der Thüringer Arbeitsgemeinschaft Mykologie (ThAM) www.tham-thueringen.de entnommen werden.
Frau Hämmerling hilft Ihnen bei der Bestimmung von Pilzen. Vereinbaren Sie einfach telefonisch einen kurzfristgen Termin zur Korbkontrolle, damit Sie Ihre gesammelten Pilze unbeschwert verspeisen können. In der Pilzsaison kann man Termine für eine Pilzwanderung erfragen. Auch im Fall der Fälle, daß Sie sich eine Pilzvergiftung zugezogen haben, hilft Ihnen Frau Hämmerlingn oder ein anderer Pilzsachverständiger bei der Pilzbestimmung, die unverzichtbar für die richtige Therapie ist.
Was tun bei Pilzvergiftungen?
Auch wer keine Pilze sammelt, kann plötzlich mit einer Pilzvergiftung konfrontiert werden. Beispielsweise, weil das Kleinkind im Garten einen Wiesenpilz verschluckt hat, von dem nicht bekannt ist, ob er ungefährlich oder gar tödlich giftig ist. Dann ist guter Rat gefragt und zwar möglichst schnell.
Da Pilze ganz unterschiedliche Pilzgifte enthalten können, die jeweils andere Therapien erfordern, müssen Ärzte wissen, welche Pilzart verzehrt wurde. Die Giftnotrufzentrale (Tel.: 0361 730730) vermittelt daher den Kontakt zu den ehrenamtlichen Pilzsachverständigen vor Ort.
Danken Sie immer daran: Viele Pilzvergiftungen werden durch überständige Pilze verursacht. Darunter versteht man Pilze, die ihre beste Zeit hinter sich haben und anfangen zu vergammeln. Sammeln Sie also nur frische Pilze ohne weiche und schimmelige Stellen und stärkeren Madenbefall! Informationen zum richtigen Verhalten bei Pilzvergiftungen erhalten Sie unter dem Link: Verhalten bei Pilzvergiftungen
| Auf dem linken Bild sehen wir die oft und gern gesammelten Stockschwämmchen. Tückisch ist, daß sich ein sehr ähnlicher Pilz, aber auch sehr giftiger Pilz derzeit großflächig ausbreitet. Der Gifthäubling enthält das tödlich giftige Amanitin, das auch im gefürchteten Grünen Knollenblätterpilz enthalten ist. Diese Pilzarten sind nur im jüngeren Stadium gut zu unterscheiden. Eine Verwechslung kann sehr ernste Folgen haben.
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| Stockschwämmchen - eßbar | Gifthäubling - giftig |
Neue Pilzart bei Katzhütte entdeckt
Saftlinge (Hygrocybe) sind kleine bunte Wiesenpilze, die auf Grund ihrer Seltenheit unter Artenschutz bzw. auf der Roten Liste stehen. Manche Arten sind vom Aussterben bedroht. Eine direkt im Ort entdeckte Saftlingsart war keiner bisher bekannten Art zuzuordnen und wurde genetisch untersucht. Das Laborverfahren brachte zutage, daß diese Pilzart bisher unbeschrieben ist und noch keinen Namen besitzt. Damit wird Katzhütte ein bisschen Pilzgeschichte schreiben.
Glänzender Orangesaftling Hygrocybe aurantiosplendens | Stumpfer Saftling Hygrocybe chlorophana | Prächtiger Saftling Hygrocybe splendidissima | noch namenloser Saftling Hygrocybe unbeschrieben
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Organisation von Pilzausstellungen
Die ehrenamtlichen Pilzberater legen auch großen Wert auf Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört die Organisation von Pilzausstellungen zu bestimmten Anlässen.
Zum "Tag der Sommerfrische im Schwarzatal" am 18.08.2024 konnten die Besucher auf dem Gelände der Heimatstube in Katzhütte ihr Wissen zu den verschiedenen Pilzarten auffrischen oder erweitern. Claudia Hämmerling erklärte, worauf man beim Pilze sammeln besonders achten muß.


















